Fachschule für Sozialpädagogik

Fachschule für Sozialpädagogik

Die Fachschule für Sozialpädagogik in Preetz zeichnet sich durch eine hohe Mitverantwortung der Schülerinnen und Schüler aus. Vielfältige Unterrichtsformen mit einem hohen Anteil an eigenverantwortlichen Arbeiten tragen dazu bei, dass SchülerInnen die Schwerpunkte ihres Lernens und Arbeitens zunehmend selbst mitbestimmen und gestalten.

Die Überschaubarkeit einer dreizügigen Schule verhindert Anonymität und begünstigt ein gegenseitiges Kennenlernen. Dazu tragen auch unsere erlebnispädagogischen Ausbildungsfahrten bei.

Vor einigen Jahren hat die Fachschule einen modernen Neubau bezogen. Ohne Übertreibung können wir uns jetzt als schönste Fachschule Schleswig-Holsteins bezeichnen. Lichtdurchflutete, flexibel eingerichtete Klassenräume und erstklassig ausgestattete Fachräume für Bewegung, Theater, Musik und Medienpädagogik unterstützen das gute Lernklima.

Eine Bibliothek und Kleingruppenräume mit PC-Arbeitsplätzen regen zu eigenverantwortlichem Arbeiten an. Die Ausstattung (Beamer, Whiteboards, semiprofessionelle Schnittplätze …) entspricht den neuesten Standards. Die hervorragenden neuen Arbeitsbedingungen motivieren die KollegInnen ganz besonders, Schulalltag immer wieder neu mit Leben zu füllen.

Das Lehrerkollegium besteht aus einer guten Mischung aus „alten Hasen“ mit langjährigen Kontakten zu den Praxisstellen und neuen KollegInnen, die frische Ideen aus dem Studium mitbringen. Viele erfrischende Projekte gerade im musisch-kreativen Bereich bereichern das Schulleben.

In der letzten Zeit wurde die Verzahnung mit der Praxis dadurch verbessert, dass nicht nur Konsultationskitas für den naturwissenschaftlichen Bereich, sondern auch für den Bereich „Sprachförderung“ gewonnen werden konnten.


Folgendes Video entstand im Rahmen des medienpädagogischen Unterrichts der Erzieherinnen/Erzieher-Oberstufe 2015

                                        


Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher dauert drei Jahre, in die drei Praktika von insgesamt 40 Wochen integriert sind. Die Ausbildung erfolgt in der „Fachschule für Sozialpädagogik“. Die fachpraktische Ausbildung wird in enger Zusammenarbeit mit den sozialpädagogischen Einrichtungen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler werden in dieser Zeit mindestens zweimal von der betreuenden Lehrkraft besucht.

Ausbildungsziel

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, in sozialpädagogischen Einrichtungen als Erzieherin bzw. Erzieher selbständig tätig zu sein. Die Fachschule vermittelt eine umfassende sozialpädagogische Handlungskompetenz, die zu selbständigem, reflektiertem, konzeptionellem und innovativem Handeln in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern befähigt. Dazu trägt auch der neue bundeseinheitliche Lehrplan bei, der 2013 eingeführt und umgesetzt wurde und den Unterricht in Lernfeldern vorsieht.

Der Abschluss berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung
„Staatlich anerkannte Erzieherin / Staatlich anerkannter Erzieher“.

Aufnahmevoraussetzungen

Für die Aufnahme in die Fachschule müssen schulische und berufliche Voraussetzungen erfüllt sein.    

  • Schulische Aufnahmevoraussetzung ist der Mittlere Bildungsabschluss    
  • Berufliche Aufnahmevoraussetzungen sind der Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder dem Seearbeitsgesetz sowie der Abschluss der Berufsschule, soweit während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, oder der Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht vergleichbar geregelten Ausbildung oder eine für die Zielsetzung der Fachrichtung einschlägige Berufstätigkeit von drei Jahren.

In begründeten Fällen kann auch zugelassen werden, wer die Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife erworben hat sowie in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich ein einjähriges einschlägiges Praktikum absolviert hat oder in einem für die Ausbildung förderlichen Bereich ein Jahr berufstätig war.

Auf die Zeiten des Praktikums und der Berufstätigkeit werden förderliche freiwillige Dienste auf der Grundlage von Bundesgesetzen angerechnet.

Ausbildungsstruktur

Die ersten drei Schulhalbjahre dienen der Erarbeitung allgemeiner und grundsätzlicher pädagogischer Qualifikationen. Integrativer Bestandteil ist hierbei eine verbindliche mehrtägige erlebnispädagogische oder gruppendynamische Ausbildungsfahrt. Daran schließen sich drei Schulhalbjahre an, welche die fachliche Vertiefung in einem Schwerpunkt zum Ziel haben.

1. Halbjahr: 20 Wochen Schule; Orientierungshalbjahr

2. Halbjahr: 10 Wochen Schule/10 Wochen Praktikum; pädagogische, psychologische und soziologische Grundlagen; Feststellung der pädagogischen Eignung der Schülerin/des Schülers

3. Halbjahr: 10 Wochen Schule/10 Wochen Praktikum; Fortsetzung der Vermittlung sozialpädagogischer Grundlagen

4. Halbjahr: 20 Wochen Schule, unter anderem theoretische Einführung in ein gewähltes Schwerpunktgebiet; Vertiefung im Rahmen des 10 wöchigen Projektes

5. Halbjahr: 20 Wochen Praktikum im gewählten Schwerpunkt; anschließend erhalten die Schülerinnen und Schüler 2 Wochen unterrichtsfrei zur Anfertigung einer Hausarbeit. Diese ist Bestandteil der Abschlussprüfung.

6. Halbjahr: 20 Wochen Schule; weitere theoretische Vertiefung im Schwerpunkt und exemplarische Umsetzung; Abschlussprüfung

Anmeldeunterlagen

Dem Antrag sind beizufügen:    

  • Schullaufbahn- und ggf. Berufslaufbahnbeschreibung,   
  • ggf. Beschreibung sozialpädagogischer Erfahrungen  (FSJ, Mitarbeit im Sportverein, …)    
  • amtlich beglaubigte Abschriften bzw. Fotokopien der geforderten Zeugnisse (Abschluss FHR/Abitur; 2. HJ 12./13. Jahrgangsstufe; Abschluss Beruf; JHJ 2 Oberstufe)    
  • erweitertes Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate ist,    
  • zusätzlich ist eine Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz im Verlauf des Bildungsganges vorzunehmen    
  • Wurde der schulische Abschluss im Ausland erworben, ist der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nach dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen: lehren, lernen, beurteilen" vorzulegen.

Bitte verwenden Sie bei Ihrer Bewerbung keine Bewerbungsmappen! Über die Aufnahme entscheidet der Schulleiter. Die Entscheidung wird der Bewerberin/dem Bewerber schriftlich mitgeteilt.

Bitte beachten Sie auch unser Angebot "Sozialpädagogik PLUS" (Abitur + Sozialpädagogische/r Assistent/in)