Berufsfachschule III Sozialpädagogik

Der Besuch der Berufsfachschule für Sozialpädagogik umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren. Der Abschluss berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Sozialpädagogische Assistentin“ oder „Staatlich geprüfter Sozialpädagogischer Assistent“.

Die Berufsfachschule für Sozialpädagogik in Preetz zeichnet sich durch eine hohe Mitverantwortung der Schülerinnen und Schüler aus. Vielfältige Unterrichtsformen mit einem hohen Anteil an eigenverantwortlichen Arbeiten tragen dazu bei, dass SchülerInnen die Schwerpunkte ihres Lernens und Arbeitens zunehmend selbst mitbestimmen und gestalten.

Die Überschaubarkeit einer zweizügigen Schule verhindert Anonymität und begünstigt ein gegenseitiges Kennen lernen. Dazu tragen auch unsere erlebnispädagogischen Ausbildungsfahrten bei.

Lichtdurchflutete, flexibel eingerichtete Klassenräume und erstklassig ausgestattete Fachräume für Bewegung, Theater, Musik und Medienpädagogik unterstützen das gute Lernklima. 

Aufnahmevoraussetzung

Für die Aufnahme in die Berufsfachschule für Sozialpädagogik ist der Mittlere Schulabschluss erforderlich. 

Die Ausbildung

Die Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin / zum Sozialpädagogischen Assistenten qualifiziert für eine pädagogisch unterstützende Arbeit mit Kindern bis zum Alter von 14 Jahren als weitere Kraft neben der sozialpädagogischen Fachkraft (Erzieherin / Erzieher oder Sozialpädagogin / Sozialpädagoge).

Absicht ist, der Sozialpädagogischen Assistentin / dem Sozialpädagogischen Assistenten eine vollwertige Mitgliedschaft in einem sozialpädagogischen Team zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um eine eigenständige Berufsausbildung und nicht um die Vorstufe zur Erzieherinnen- bzw. Erzieherausbildung. Gleichwohl sind die beiden Bildungsgänge aufeinander abgestimmt. Die Möglichkeit der beruflichen Qualifizierung zum Erzieher/zur Erzieherin ist gegeben.

Im sozialpädagogischen Arbeitsfeld werden hohe Anforderungen an Fachkompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Reflexionsvermögen usw. gestellt.

Während der Ausbildung lernen die Schülerinnen bzw. Schüler die sozialpädagogische Praxis anhand von zwei Blockpraktika von je 10 Wochen Dauer kennen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei eine pädagogisch qualifizierte Anleitung.

In der Stundentafel sind folgende Fächer/Lernbereiche vorgesehen:    


Lernbereich Fächer Std./Woche
Kommunikation und Gesellschaft Deutsch und Sprecherziehung 3

Wirtschaft und Politik 2

Religion oder Philosophie 1

Englisch 2
Berufsbezogener Lernbereich Sozialpädagogische Theorie und Praxis 9

Musisch-Kreative Gestaltung 9

Ökologie und Gesundheit 4

Hinzu kommen 3 Stunden Wahlpflichtunterricht pro Woche als Gestaltungs- oder Stützungs- oder Vertiefungsunterricht. Über die Art dieses Unterrichts entscheidet die Klassenkonferenz. Im Rahmen von insgesamt 160 Stunden Zusatzunterricht in Mathematik können die Schülerinnen und Schüler eine Zusatzprüfung für den Erwerb der Fachhochschulreife (schulischer Teil) ablegen.

Gleichzeitig muss der FHR-Kurs in Englisch gewählt werden. Auch in diesem Fach erfolgt eine Zusatzprüfung. Die so erworbene Fachhochschulreife berechtigt nach Erfüllung der fachpraktischen Voraussetzungen zum Studium an Fachhochschulen in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland.

Die fachpraktischen Voraussetzungen können durch 6 Wochen zusätzliche Praktika im Laufe der Ausbildung erfüllt werden. Dabei sind auch Praxiswochen im Ausland denkbar.

Anmeldung und Aufnahmeverfahren

Der Aufnahmeantrag ist bis Ende Februar jeden Jahres an die folgende Adresse zu richten:
Berufsbildungszentrum Plön
Berufsfachschule für Sozialpädagogik
Kührener Straße 83
24211 Preetz

Dem Antrag sind beizufügen:    

  • Darstellung des schulischen und ggf. beruflichen Werdeganges sowie sozialpädagogischer Erfahrungen (FSJ, Mitarbeit im Sportverein),    
  • amtlich beglaubigte Abschriften bzw. Fotokopien der geforderten Zeugnisse (Abschluss Mittlere Reife oder HJ-Zeugnis 10. Jahrgangsstufe),    
  • erweitertes Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate ist,    
  • zusätzlich ist eine Belehrung nach §43 Infektionsschutzgesetz im Verlauf des Bildungsganges vorzunehmen.   
  • Wurde der schulische Abschluss im Ausland erworben, ist der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nach dem "Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen: lehren, lernen, beurteilen" vorzulegen.

Bitte verwenden Sie bei Ihrer Bewerbung keine Bewerbungsmappen!