Erasmus+

Erasmus+ ist das Programm der Europäischen Union im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Es unterstützt die transnationale Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in diesem Bereich, indem es Auslandsaufenthalte zum beruflichen Lernen fördert und in europäischen Partnerschaften innovative Lehr- und Lernmaterialien oder Zusatzqualifikationen entwickelt.

Unsere Schule beteiligt sich seit vier Jahren an diesem Programm. Schülerinnen und Schüler können im Ausland Berufserfahrung sammeln, indem sie Praktika in unterschiedlichen Betrieben absolvieren. Außerdem konnten sie ihre Englischkenntnisse anwenden und verbessern, sowie erste Erfahrungen mit der estnischen Landessprache machen. So waren bereits Fleischer, Metalltechniker und Pflegeassistentinnen in Estland.

Unsere Partnerschulen, die Rakvere Ametikool und die Kuressaare Ametikool haben für die Unterbringung und für ein interessantes Freizeitprogramm gesorgt. Auch zukünftig wird das Angebot bestehen, damit unsere Schülerinnen und Schüler die berufliche Bildung im Ausland kennen lernen können ebenso wie die Kultur anderer europäischer Länder.

Auslandspraktikum der Sozialpädagogik (Praktikumsbericht)

In Estland sind Kitas wie Vorschule

Fahrt nach Estland vom 14.11.2015 bis 24.01.2016

Zeitungsbericht über Schüler/innen des BBZ-Plön erscheint in Estländischer Zeitung

Kuulutaja

Folgender Zeitungsartikel erschien am 03.06.2016 in der Estländischen Zeitung "Kuulutaja"

Schüler des Berufsbildungszentrums berichten von Praktika in England, Estland und Österreich 2015

Sie haben schöne,aber auch überraschende und erschreckende Erfahrungengemacht. Zehn angehende Erzieher vom Berufsbildungszentrum (BBZ) Plön in Preetz sowie zwei Schüler aus Lensahn haben ein mehrwöchiges Auslandspraktikum absolviert. Ihre Erlebnisse stellten sie jetzt in einer Informationsveranstaltung vor.

Erfahrungsbericht Tallinn 2012

12 Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik aus Preetz machten sich am 28.4.2012 auf den Weg nach Tallinn in Estland. Drei Wochen dauerte das Auslandspraktikum des Leonardo da Vinci Projektes. Der Projektträger übernahm die Kosten für den Flug und die Unterkunft. Lediglich die Kosten für Verpflegung und Freizeitgestaltung mussten die Teilnehmer selbst übernehmen. Während des Aufenthaltes wurden wir in einem Hostel der Tallinner Innenstadt untergebracht. Vom Hostel aus war die Innenstadt und die Buslinien schnell erreichbar. Trotz des Platzproblems im Hostel kamen wir alle gut miteinander aus, da sich jeder seine individuellen Freiräume und Auszeiten nahm. Die Stadt Tallinn an sich bietet viele Sehenswürdigkeiten, die für keine bis geringe Unkosten besichtigt werden können. Auch für die Freizeitgestaltung am Abend boten sich ausreichend Möglichkeiten an. Unterschiede in der Stadt zwischen Alt und Neu sind deutlich erkennbar. Die Angst vor Sprachbarrieren wurde uns durch die Englisch Kenntnisse der Esten zum Großteil genommen.

Wir besuchten in dreier bis vierer Gruppen vier verschiedene Einrichtungen. In den jeweiligen Einrichtungen wurden alle herzlich aufgenommen. Die Arbeitszeiten waren human. Hinsichtlich der Strukturen und des Umganges mit den Kindern, fielen uns schnell gravierende Unterschiede im Vergleich zu deutschen Kindertagesstätten auf. Einige dieser Besonderheiten sind hierbei erwähnenswert, wie die klare Klischeehafte Geschlechterverteilung ( Jungen sind für sportliche Aktivitäten zu interessieren, Mädchen sollten sich im Idealfall mit Puppen oder ähnlichem beschäftigen), der Fokus auf die traditionellen Geflogenheiten (Volkstänze etc.), oder der zwei Stündige Mittagsschlaf, den jede Altersgruppe täglich einhalten musste.

Die Arbeit mit den Kindern viel uns relativ leicht, da diese uns größtenteils ohne Berührungsängste begegneten und sehr autonom ihren eigenen Kindergartenalltag bestritten. Die Kommunikation mit den estnischen Kindern verlief größtenteils über Mimik und Gestik. Diese Vorgehensweise führte nur zu wenig Irritationen und erwies sich als ein Mittel, was wir in unser Standardrepertoire für diese Zeit aufnahmen. Rückblickend können wir sagen, dass uns das Auslandspraktikum nachhaltig geprägt hat und einen positiven Einfluss auf den Zuwachs persönlicher Kompetenzen hatte. Jeder der interessiert ist  andere Kulturen, andere Erziehungsstile als auch andere Erziehungsmethoden kennen zu lernen empfehlen wir, wenn sich die Chance durch ein solches Projekt bietet, diese wahrzunehmen.

Praktikum in Schweden

Schweden

Zwei Schüler aus der Klasse MK08 absolvierten vom 05.09 bis 26.09 2010 ein Praktikum bei der Fa Rejmes und waren Gäste des Baggium AB in Örebro.