Im Juni 2026 verbrachte die Klasse SF125 eine erlebnisreiche Wildniswoche, die ganz im Zeichen von Natur, Gemeinschaft und neuen Erfahrungen stand. Gleich zu Beginn bezogen wir gemeinsam unser Lager, das für die kommenden Tage unser Aufenthaltort in der Natur wurde.

Ein besonderes Begrüßungsritual bildete das Einräuchern mit Zeder, weißem Salbei und Tabak. Dieses Ritual lud dazu ein, bewusst in die Woche zu starten und sich auf die gemeinsamen Erlebnisse einzulassen.

Jeder Morgen begann mit einer festen Routine: 20 Minuten verbrachte jede und jeder alleine im Wald, um die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen, zur Ruhe zu kommen und den Tag bewusst zu beginnen.

Neben zahlreichen Naturerfahrungen kamen Spiel und Teamgeist nicht zu kurz. Beim Blitzverstecken war Schnelligkeit und Aufmerksamkeit gefragt, während Teamaufgaben wie „Schach aus Menschen“ oder „Wer hat mein Huhn geklaut?“ Zusammenarbeit, Kommunikation und Kreativität förderten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Woche war das Erlernen alter Handwerkstechniken. Die Klasse stellte sich der Herausforderung, Feuer mit nur einem Streichholz zu entfachen. Anschließend beschäftigten wir uns intensiv mit dem Bow Drill – einer traditionellen Methode, mit einem großen Bogen durch Reibung ein Feuer zu entzünden. Außerdem stellten wir durch Glutbrennen eigene Holzgefäße her und flochten Körbe.

Natürlich durfte auch das gemeinsame Genießen nicht fehlen. Über dem Lagerfeuer wurden leckere Bratäpfel zubereitet. Das tägliche Highlight vieler Schülerinnen und Schüler war jedoch die Mittagspause am Lagerfeuer. Mit Marshmallows, Stockbrotteig und Würstchen wurde gemeinsam gegessen, gelacht und die besondere Atmosphäre genossen.

Die Wildniswoche war für alle eine wertvolle Erfahrung. Die Klasse SF125 hat in diesen Tagen nicht nur viele neue Fähigkeiten erlernt, sondern ist auch als Gemeinschaft deutlich enger zusammengewachsen. Die gemeinsamen Herausforderungen, Erlebnisse und schönen Momente werden allen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und hoffentlich in der Praxis angewandt.

Text: Michael Baerwald

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